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Sprachkurs Deutsch für junge Geflüchtete und Migrant*innen

Sprachkurse noch bis zum 21.12.2016

Neue Sprachkurse werden wieder ab März angeboten, die genauen Termine werden im Februar bekannt gegeben.

 

Language Courses till 21.12.16

New language courses will be offered again in march 2016. The exact dates will be announced in february.

 

„Gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung!“ zentrale Demo am 01.10.16 in HD

Solidarity 4 ALL
Gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung!
Schließen wir uns zusammen!
Kommt zur zentralen Demonstration am 1. Oktober 2016 nach Heidelberg
Treffpunkt 14 Uhr Hauptbahnhof
Zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen aus verschiedenen Städten in Baden-Württemberg rufen als
offenes AntiRa-Netzwerk zu einer landesweiten Demonstration am 1. Oktober nach Heidelberg auf.
• Im Sommer letzten Jahres, dem „Sommer der Migration“, wurden Zäune niedergerissen, Grenzen
überwunden und die Mauern der Festung Europa vorübergehend durchlöchert. Zehntausende Menschen
auf der Flucht vor Krieg, Armut, politischer Verfolgung, sexueller Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung
in Folge des Geschlechts, Sexismus und ökologischen Katastrophen kamen u.a. in der BRD an. Sie hatten
sich auf einen lebensgefährlichen Weg begeben, haben sich den Militärs an den Grenzen widersetzt und
sich auch vom Stacheldraht nicht abhalten lassen. Dies machte uns auf sehr dramatische Weise erneut
deutlich, dass wir Position beziehen müssen zu den von hier ausgehenden Fluchtursachen, wie z.B.
Rüstungsexporte und Freihandelsabkommen.
Viele Geflüchtete sagen zurecht: „Wir sind hier weil ihr unsere Länder zerstört.“
• Der „Sommer der Migration“ wurde zu einer humanitären Herausforderung für uns alle und forderte
unser konkretes Handeln. Viele von Euch haben sich in den letzten Monaten für die Rechte von
Geflüchteten eingesetzt und diese unterstützt.
• Trotz dieser Solidarität konnten Verschärfungen in den Asylgesetzen, durch das Integrationsgesetz, mit
der Ausweitung der „sicheren Herkunftsstaaten“ und durch den EU-Türkei-Deal zu Lasten der
Geflüchteten, fast ohne Widerstand im Eiltempo durchgesetzt werden. Oppositionelle Meinungen wurden
ausgeblendet. Damit wurden auch viele der Verbesserungen rückgängig gemacht, die wir in den letzten
Jahren erkämpft haben. Die EU plant bis Jahresende weitere Maßnahmen zur Migrationsabwehr. Diese
Abschreckungspolitik vergrößert noch das Leid der Schutzsuchenden und zwingt sie auf immer
gefährlichere Routen. Wir fordern stattdessen legale Migrationsmöglichkeiten, um das Sterben der
Geflüchteten an den Außengrenzen Europas zu stoppen.
• Wir halten einen gemeinsamen Diskussions- und Aktionszusammenhang aktuell für unverzichtbar. Nur
das erlaubt uns, stärker in das politische Geschehen einzugreifen. Noch stehen wir am Anfang! Schließt
euch dem Protest an. Anlass unserer Aktionen sind die Asylgesetze und der damit beschlossene Abbau von
Aufenthalts-, Sozial- und Verfahrensrechten für Geflüchtete. Auch die Politik der „sicheren
Herkunftsländer“ und das Integrationsgesetz schränken die Rechte der Geflüchteten ein. Die
Auswirkungen der Gesetzgebung auf das Leben der Geflüchteten werden täglich sichtbar. Abschiebungen,
Sonderlager, Schnellverfahren, Leistungskürzungen, Arbeitsverbote, Festnahmen, Ausgrenzungen. Die
Einschränkungen von Rechten erlauben dem Staat ein hohes Maß an legalem Zwang, Bevormundung,
Kontrolle, Eingriffen in die persönliche Freiheit und legaler Gewalt gegen Geflüchtete. Das
Integrationsgesetz setzt auf eine umfassende Prekarisierung der Lebenswirklichkeit für Geflüchtete. Aus
selbstbestimmten Menschen wird eine zu verwaltende und disziplinierende Masse. Ähnliches ist uns auch
von der Agenda 2010 und den Hartz-Gesetzen bekannt.
Die Erfahrung zeigt: Gesetze, die gegen Geflüchtete beschlossen werden, wirken nie isoliert, sondern
richten sich in der Folge häufig auch gegen andere Bevölkerungsgruppen.
Warum demonstrieren wir in Heidelberg?
• Einer der Kernpunkte der Asylrechtsverschärfungen sind Sonderlager, sogenannte Aufnahme- und
Registrierzentren. Die Grüne-CDU-Landesregierung sieht, wie zuvor auch Grüne/SPD, im „Modellprojekt
Heidelberg“ die Zukunft in der Asylpolitik. Die massiven Einschränkungen für Geflüchtete durch dasAsylpaket I und II und die damit verbundenen Lebensbedingungen in der Isolation, wurden in Heidelberg
mitentwickelt. Das Sonderlager Heidelberg reiht sich damit ein, in Zentren, wie sie in Bamberg oder auch
an den Außengrenzen der EU existieren, ein. Deshalb ist Heidelberg der geeignete Ort, um unseren
Protest auf die Straße zu tragen.
• Im Heidelberger „Registrierzentrum“ wurde mit dem Ankunftsausweis die Digitalisierung des
Asylverfahrens erprobt, mit dem auch nicht asylrelevante Daten erfasst werden. Geflüchtete werden zu
„gläsernen Menschen“. Die Digitalisierung des Asylverfahrens dient in erster Linie der Kontrolle,
Überwachung, dem umfangreichen Datenaustausch, der Verwertbarkeit der Geflüchteten für den
Arbeitsmarkt und vor allem der Durchsetzung der Asylgesetze. Seit Mitte 2016 wird die Digitalisierung des
Asylverfahrens bundesweit umgesetzt. Da ist dann der Schritt zum „gläsernen Menschen“ für alle in der
BRD oder der EU nicht weit.
• Weiterhin wurde in Heidelberg ein Asyl-Modellverfahren erprobt, wonach Asylverfahren innerhalb von
24-48 Stunden vom Bundesamt entschieden werden. Innerhalb dieser Zeit werden auch Anträge von
Geflüchteten aus sicheren Herkunftsländern abgelehnt. Unmittelbar danach droht die Abschiebung.
Betroffen sind u.a. tausende Roma. Anwält*Innen, Menschenrechtsorganisationen, PRO ASYL und
Flüchtlingsgruppen haben die Asylgesetzgebung entschieden kritisiert. Ein rechtsstaatliches Verwaltungs-
und Gerichtsverfahren ist damit kaum mehr gegeben.
Heidelberg ist unser gemeinsamer Auftakt!
• Wir wollen zusammen mit euch in den kommenden Monaten weitere Diskussionen, Projekte und
Aktionen durchführen. Zu folgenden Themen möchten wir eine gemeinsame politische Position
entwickeln: Militarisierung der Außen- und Innenpolitik, EU-Abschottung und das Ertrinken von über
60.000 Menschen im Mittelmeer, Funktion von Massenlagern, wirtschaftlichen Verwertungsinteressen des
Kapitals, Erstarken von Nationalismus und Rassismus, bezahlbarer Wohnraum für alle, Recht auf Stadt,
d.h. Recht auf gleichberechtigte Teilhabe für alle die in einer Stadt leben und keine Ausgrenzung/Isolation,
zur sozialen Frage und ausgrenzenden Hartz-Gesetzen. Das kann uns nur in einem offenen
demokratischen Prozess von unten gelingen. Wir hoffen, ihr beteiligt euch daran!
Schließt euch den Aktionen und dem AntiRa-Netzwerk an! Kommt zur Veranstaltung und
Demonstration! Wir fordern ein Ende des Systems der Entrechtung, Erfassung und Internierung von
Geflüchteten. Gleiche Rechte und das Recht auf ein gutes Leben für alle Menschen!
Dieser Aufruf wird in Verbindung mit einer vierseitigen A2-Zeitung herausgeben, in der einzelne Themen
genauer analysiert und Forderungen entwickelt werden.
Unterzeichner*innen (Stand 07.08.2016): Aktionskreis Internationalismus Karlsruhe, Aktion
Bleiberecht Freiburg , Akut+C Heidelberg, Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD/iL), Asyl
AG Heidelberg, Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim, Coordination international de sans
papiers, DGB-Hochschulgruppe Heidelberg, Linke-SDS Hochschulgruppe Heidelberg, Linkspartei
Heidelberg, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, Flüchtlingsrat Hamburg, Freiburger Forum aktiv
gegen Ausgrenzung, Hans Dölzer Vorsitzender des Fachbereichs Medien in ver.di Rhein-Neckar,
Interventionistischen Linke Karlsruhe, Linksjugend [’solid] Heidelberg, Linksjugend [’solid]
Mannheim, Partei Mensch Umwelt Tierschutz Baden-Württemberg, Schlüsselmenschen e.V.
Freiburg und Space Initiative Heidelberg

Café Welcome – Freiraumcafé für Geflüchtete und Interessierte

Ab jetzt ist das Café Welcome jeden Mittwoch von 15.30 bis 18 Uhr geöffnet!

From now on opens the Café Welcome every Wednesday from 15.30 – 18 h!

Das Café Welcome ist ein Freiraum-Café im Juz Friedrich Dürr Mannheim für Geflüchtete und Interessierte. Wir laden herzlich dazu ein als Gast vorbeizukommen oder auch das Café aktiv mitzugestalten. Jeder kann sich einbringen. Wir bieten Spiele, Billard, Kicker und Getränke.

Selbstverständlich gelten im Café Welcome die selben Regeln wie ansonsten im Jugendzentrum Mannheim:
Kein Rassismus.
Kein Sexismus.
Keine Homophobie.
Kein Antisemitismus.
Keine Gewalt.

The Café Welcome is a Free Space – Café in the JUZ Friedrich Dürr Mannheim for Refugees and interested People. We invite you to come by as a Guest or to help to construct the Café actively. Everyone can help here. We offer Games, Billiards, a Football Table und Drinks.

Of Course in the Café Welcome are the same rules as normally in the Youth Club Mannheim:
No Racism.
No Sexism.
No Homophobia.
No Antisemitism.
No Violence.

 

Kontakt:

cafewelcome@juz-mannheim.de

Facebookseite: https://www.facebook.com/welcomecafejuz/?fref=ts

Unterstützt durch den „Zukunftsplan Jugend“ des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Offene Fahrradwerkstatt!

Die offene Fahrrad-Werkstatt des Juz findet wieder regelmäßig statt! Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht die Fahrrad-Werkstatt wieder regelmäßig für alle offen, die Hilfe oder Werkzeug zum Reparieren ihres Rads brauchen. Die Werkstatt ist immer am zweiten Sonntag des Monats zwischen 15 und 17 Uhr offen.

Weitere Infos: http://juz-mannheim.de/?page_id=273

Werde Teamer*in beim NDC – Netzwerk für Demokratie und Courage!

Werde Teamer*in beim NDC – Netzwerk für Demokratie und Courage!
Zeig Courage und werde Teamer*in beim NDC!

Sicher hast Du auch schon bemerkt, dass in unserer Gesellschaft rassistische Tendenzen immer stärker zu spüren sind. Vielleicht warst Du auch schon mal wütend und hilflos dumpfen Stammtischparolen ausgeliefert. So geht es vielen Jugendlichen in ganz Deutschland. Deshalb haben wir gemeinsam mit vielen jungen Leuten die Projekttage „Für Demokratie Courage zeigen“ ins Leben gerufen. Wir wollen jenseits von Belehrungsrhetorik und erhobenem Zeigefinger deutlich machen, dass Rassismus keine Meinung, sondern Menschenfeindlichkeit ist.

Wie geht’s?
Alle unsere Projekttage werden von zwei ausgebildeten Teamer*innen durchgeführt. Wir gehen in Schulen, Ausbildungsbetriebe und Jugendgruppen. Wer glaubt, „wir reden nur mal drüber…“, hat sich getäuscht. Bei uns geht’s mit verschiedenen Konzepten und Methoden ans Eingemachte. Deine eigene Meinung ist gefragt. In einer einwöchigen Teamschulung wirst Du von erfahrenen Trainer*innen für die Durchführung der Projekttage fit gemacht. Dort lernst Du die Konzepte der Projekttage kennen und übst Dich in Methodik und Moderation. Nach der Schulung hospitierst Du bei einem Projekttag und schaust Dir an, wie das Ganze funktioniert, bevor Du dann selbst im Zweierteam loslegen kannst!

Wer kann mitmachen?
Wenn Du zwischen 18 und 30 Jahre alt bist und Lust hast, Dich mit den Themen Neonazismus, Rassismus und Zivilcourage auseinander zu setzen und mit anderen jungen Leuten die NDC-Projekttage zu teamen, bist Du hier genau richtig! Interesse ist das einzige, was du an Voraussetzungen mitbringen solltest. Dafür gibt’s dann Spannung, Spiel und neues Wissen. Schüler*innen, Student*innen, Azubis, Berufstätige, Arbeitslose, FSJler*innen und FÖJler*innen und und und… haben sich schon zu Teamer*innen ausbilden lassen.

Wann geht’s los?
Die nächsten Teamschulungen:
19. September – 25. September 2016
28. November – 04. Dezember 2016
Die Teilnahme ist für Dich kostenlos.

Melde dich an unter https://www.netzwerk-courage.de/ndc-pt/Account/Register
Finde weitere Infos unter http://www.netzwerk-courage.de und http://vimeo.com/102763410

Auch im Sommer: Sprachkurs Deutsch für junge Geflüchtete und Migrant*innen

Sprachkurse / Language Courses

Sprachkurs Deutsch für junge Geflüchtete und Migrant*innen

(english version below)

Seit März 2016 gibt es im Jugendzentrum “Friedrich Dürr” (JUZ) in der Neckarstadt wieder einen kostenlosen Sprachkurs in Deutsch für junge Geflüchtete und Migrant*innen. Die Kurse sind offen für Anfänger*innen und Fortgeschrittene.

Kurszeiten:
dienstags 10:00 – 11:30 Uhr und 14:00 – 15:30 Uhr
mittwochs 10:00 – 11:30 Uhr und 14:00 – 15:30 Uhr

Die Kurse finden im Jugendzentrum “Friedrich Dürr” (JUZ) statt.
Adresse:
Käthe-Kollwitz-Str. 2-4
68169 Mannheim
(Neuer Messplatz)

Free German language courses for young refugees and immigrants!

Since March 2016 there are free German language courses for young refugees and immigrants in the Mannheim Neckarstadt youth centre (JUZ). Courses are suitable for beginners and advanced learners.

Times:
tuesdays 10:00 – 11:30 h and 14:00 – 15:30 h
wednesdays 10:00 – 11:30 h and 14:00 – 15:30 h

The courses take place at the Mannheim youth centre / Jugendzentrum „Friedrich Dürr“.
Adress:
JUZ Mannheim
Käthe-Kollwitz-Str. 2-4
68169 Mannheim
You can reach the Jugendzentrum with trams 1 and 3 (Station „Neuer Messplatz“).

Vortrag „Die Grenzen der Menschlichkeit“ am 13.9.16 im Forum der Jugend

Die Grenzen der Menschlichkeit

Blackbox Abschiebung – Zur Politik der Abschiebungen und ihrer Überwindung

Multimediale Lesung und Diskussion mit Miltiadis Oulios

Veranstaltet  vom  Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim

am Dienstag, den 13. September, 19.00 – 21.45 Uhr

im Jugendkulturzentrum FORUM
Neckarpromenade 46
68167 Mannheim

Die Veranstaltung soll auch mobilisieren für die Teilnahme an der

zentralen Demo

„Solidarity 4 all“ – Gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung!

am Samstag, den 1. Oktober, 14.00 Uhr Heidelberg, Hauptbahnhof

Zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen aus verschiedenen Städten in Baden-Württemberg rufen als offenes Netzwerk zu dieser landesweiten Demonstration am 1.10. und zu einer Konferenz am 25.09.2016 nach Heidelberg auf. Der Aufruf wird in Kürze veröffentlicht.

Hausbesetzung in Münster geräumt, ein Tag später neue Besetzung

Hausbesetzung in Münster geräumt, ein Tag später erfolgte eine neue Besetzung:

„Hubertistr. 2 in Münster besetzt nach Räumung des Schifffahrter Damm 84

Infos: squatms.blackblogs.org / squatms@riseup.net / twitter: @squatms

Nachdem am 01.09.2016 das besetzte Haus am Schifffahrter Damm 84 geräumt wurde, haben wir uns dazu entschieden, uns das nicht gefallen gelassen und einen Tag darauf in der Hubertistraße 2 erneut zu besetzen. Zehn Minuten vom Hauptbahnhof/Grenzt an die Wolbecker Str. . Die Gründe sind nach wie vor die selben: Während hunderte Menschen in Münster auf der Straße schlafen, Geflüchtete in Containern wohnen müssen und weiterhin ein Mangel an selbstverwalteten Räumen besteht, stehen immer noch Häuser seit Jahren leer. Und die, die nicht leer stehen, sind für viele oft nur noch außerhalb der Innenstadt bezahlbar.

Das Haus am Schifffahrter Damm 84 sollte genutzt werden, um uns in unseren Vierteln zu vernetzen, uns
gemeinsam zu organisieren, Veranstaltungen durchzuführen, Wohnraum zu schaffen und sichtbar zu sein als ein Ort des Widerstands gegen die neoliberale und autoritäre Stadt. Und zeitgleich Beispiel dafür sein, dass wir mit unserer eigenen Kraft, wenn wir uns gemeinsam entscheiden zu handeln, die Stadt und damit einen Teil unseres Lebens aneignen können um Strukturen aufzubauen, die auf Solidarität Respekt und Vertrauen basieren. Dieser Prozess startet mit einem sozialem Zentrum als Ausgangsort unserer Kämpfe.

Zwar wurde die Besetzung am Schifffahrter Damm 84 beendet, damit aber nicht unsere Gründe dafür und unsere Wünsche. Deshalb laden wir euch alle herzlichst ein, vorbeizukommen, und mit uns gemeinsam ein soziales Zentrum aufzubauen.

Hausbesetzungsparolen im Praxistest:
Kein Tag ohne soziales Zentrum!“

Neue Hausbesetzung in Münster / Social Center eröffnet

Neue Hausbesetzung in Münster / Social Center eröffnet, aber lest selbst:

„Aller Guten Dinge sind drei !

Soziales Zentrum eröffnet. Kommt vorbei und packt mit an !

Das Haus auf dem Schiffahrter Damm 84 wurde seit mehreren Jahren dem
Verfall überlassen. Zeitgleich befinden wir uns in Verhältnissen, in
denen alleine in Münster hunderte Menschen auf der Straße leben,
Geflüchtete in Containern untergebracht werden und unkommerzielle und
selbstverwaltete Orte nicht überleben können.

Noch dazu fehlt es der lokalen Hausbesetzungsbewegung und einer ganzen
Menge anderer Gruppen an Infrastruktur, Treffpunkten und Orten um
kontinuierlich zu arbeiten, zu diskutieren und gemeinsame Perspektiven
zu entwickeln.

Es fehlt insgesamt an so vielen denkbaren Räumen – parallel dazu stehen
Häuser leer.

Da erschien es uns passend und angberacht das Haus zu besetzen und alle
Menschen dazu aufzurufen dort ein soziales Zentrum aufzubauen um
miteinander zu leben, zu kämpfen und zu lernen. Damit haben wir die
dritte Runde der Auseinandersetzung für ein soziales Zentrum in Münster
eingeleitet.

Wir wollen das Haus nutzen um uns in unseren Vierteln zu vernetzen, uns
gemeinsam zu organisieren, Veranstaltungen durchzuführen, Wohnraum zu
schaffen und sichtbar zu sein als ein Ort des Widerstands gegen die
neoliberale und autoritäre Stadt. Und zeitgleich Beispiel dafür sein,
dass wir mit unserer eigenen Kraft, wenn wir uns gemeinsam entscheiden
zu handeln, die Stadt und damit einen Teil unseres Lebens aneignen
können um Strukturen aufzubauen, die auf Solidarität Respekt und
Vertrauen basieren. Dieser Prozess startet mit einem sozialem Zentrum
als Ausgangsort unserer Kämpfe.

Wir laden euch alle herzlichst in das Haus ein um es gemeinsam
aufzubauen und eure Ideen, Wünsche und Kritik einzubringen.

Wir haben regelmäßige Versammlungen, auf denen wir basisdemokratisch und
im Konsensverfahren Entscheidungen über das Haus treffen.

Eröffnungsfeier: Samstag 27.08.2016 / 21:00 Uhr / Bringt gerne Essen und
Getränke mit.

Tag X + 1: Falls das Haus geräumt wird, rufen wir dazu auf sich einen
Tag später ab 19:00 Uhr am Cineplex (Stadthafen) zu versammeln und die
Rämung mit all unseren unterschiedlichen Protestformen rotzfrech zu
kommentieren.“

JUZ unterstützt Forderungen des Social Center Freiburg zur Nutzbarmachung leerstehender Gebäude für soziale, basisdemokratische und flüchtlingsunterstützende Initiativen

Das JUZ unterstützt die Forderungen des Social Center Freiburg zur Nutzbarmachung leerstehender Gebäude für soziale, basisdemokratische und flüchtlingsunterstützende Initiativen – lest selbst:

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Redakteurinnen und Redakteure,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir veröffentlichen am heutigen Mittwoch, den 27.07.2016, einen offenen Brief an den DGB-Bundesvorstand. Darin wird dieser aufgefordert, ehemalige und leerstehende Gebäude im Besitz des DGBs nach Möglichkeit für soziale, basisdemokratische und flüchtlingsunterstützende Initiativen nutzbar zu machen. Konkret gibt es in Freiburg und Göttingen entsprechende Projekte; in Freiburg weigert sich der DGB-Bundesvorstand bislang, eine andere Nutzung des leerstehendes Gebäudes als die Vermietung auf dem freien Markt auch nur zu diskutieren.

Der Offene Brief wird neben den beteiligten Initiativen von diversen Erstunterzeichnern unterstützt, darunter mehrere DGB-Kreisverbände, ehrenamtliche Initiativen, ProfessorInnen und GewerkschafterInnen.

Wir freuen uns über Berichterstattung. Für Rückfragen sind wir gerne erreichbar via socialcenterfreiburg@riseup.net. Der Brief darf gerne verlinkt <https://socialcenterfreiburg.noblogs.org/2016/07/offenerbrief/>, auf sozialen Medien geteilt und natürlich abgedruckt werden. Auch kann er weiterhin unterstützt werden, dafür bitte eine Nachricht an socialcenterfreiburg@riseup.net.

Mit freundlichen Grüßen,
Hannah Müller
für die Initiative für ein Großes Rasthaus in Freiburg

— getragen von:
Rasthaus Freiburg
Aktion Bleiberecht Freiburg
Freiburger Forum Aktiv gegen Ausgrenzung
medinetz Freiburg
iz3w
u.a. (siehe im Offenen Brief)

Hier könnt ihr den kompletten offenen Brief lesen: https://socialcenterfreiburg.noblogs.org/2016/07/offenerbrief/