JUZ Friedrich Dürr

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Author Archives: friedrich

21.+22.11.14: Aktionstage in Vorfeld der Demo in Mannheim am Tag gegen Gewalt an Frauen

Am 21 und 22 November im finden im Juz Mannheim Aktionstage im Vorfeld der Demo in Mannheim zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Es wird das Girlgang Projekt von der initiatiorin vorgestellt und neben tollen workshops wie Selbstverteidigung und Streeharessment workshop gibt es noch jede menge andere Dinge. Also Schaut euch den Flyer an informiert euch und kommt vorbei.

 

 

https://www.dropbox.com/s/l1yyuqgxz5xbg8z/femaction%20vorderseite.pdf?dl=0

https://www.dropbox.com/s/9twxizaqshobibf/femaction%20r%C3%BCckseite%20Kopie.pdf?dl=0

Das JUZ solidarisiert sich mit den Aktivitäten in Heidelberg unter dem Motto “Recht auf Stadt”

Das JUZ solidarisiert sich mit den Aktivitäten in Heidelberg unter dem Motto “Recht auf Stadt” die am vergangenen Samstag den 18.10.2014 in einer Nachttanzdemonstration mit über 1000 Teilnehmenden gipfelte.
Während dieser Nachttanzdemo wurde außerdem das Gebäude 21 in der Heidelberger Thibautstraße besetzt.

Hierzu dokumentieren wir eine entsprechende Pressemitteilung:

Pressemitteilung

Heute, am frühen Abend des 18.Oktober 2014, wurde das seit längerer Zeit leerstehende Gebäude 21 in der Thibautstraße von ca. 40 Aktivist*innen  besetzt. Mit Bannern wie „Freiräume nehmen, Häuser besetzen“ machten die Besetzer*innen ihre Anliegen deutlich und knüpften thematisch an den an diesem Wochenende in Heidelberg stattfindenden „Recht auf Stadt“-Kongress an. Auch aus der am gleichen Abend stattfindenden Nachttanzdemo fanden etliche den Weg auf die Besetzung, um ihren Forderungen nach selbstbestimmten und selbstverwalteten Freiräumen Ausdruck zu verleihen und sich mit den Besetzer*innen zu solidarisieren. Die fröhliche Straßenfeststimmung mit Tanz und Musik wurde dabei nur von dem unverhältnismäßig hohen Polizeiaufgebot gestört. So riegelte die Polizei das Gebäude nahezu umgehend ab, ohne sich um die Anliegen der Besetzer*innen des leerstehenden Hauses zu scheren, und machte es den solidarischen Demonstrant*innen unmöglich sich den Besetzer*innen anzuschließen.

Hier eine Stellungnahme der BesetzerInnen:

Wir haben uns heute Abend den Freiraum genommen, der uns so oft versprochen wurde und der in Heidelberg so dringend gebraucht wird! Denn wenn wir politisch aktiv werden wollen, gibt es dafür keine Räume in denen wir uns treffen, Diskussionen führen oder Vorträge veranstalten können.
Wenn wir kreativ werden wollen, gibt es  keinen Proberaum, keinen Platz für eine Staffelei.
Wenn wir abends beim Weggehen angegrabscht werden, müssen wir uns vom Türsteher anhören, wir „hätten uns ja auch etwas anderes anziehen können“; Zuspruch und Unterstützung suchen wir oft vergeblich.
Wir geben uns nicht damit zufrieden weiterhin darauf zu warten, dass uns irgendjemand irgendwann ein autonomes Zentrum gibt. Einen Raum, der als politischer Freiraum für alle Menschen unabhängig von Alter, Hautfarbe, Geschlecht und sexueller Identität dient. Ein Raum frei von Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus und Nationalismus. Seit der Räumung des ehemaligen autonomen Zentrums im Jahr 1999 – damals wurde uns ein adäquater Ersatz versprochen – kämpfen wir vergeblich. An möglichen Räumen und Gebäuden mangelt es nicht. Also haben wir uns nun einen dafür geeigneten Raum selbst genommen.
Den Gedanken nicht nur zu konsumieren, sondern selbst Teil eines autonomen und unkommerziellen Projekts zu sein, finden wir nicht nur ansprechend, sondern notwendig in einer kapitalistischen Gesellschaft, in der Profit und Leistung im Vordergrund stehen. Wir wollen uns nicht bedienen und bestimmen lassen, sondern selbstbestimmt Freiräume gestalten!
Uns ist bewusst, dass dies von den Behörden kriminalisiert werden wird und dass wir möglicherweise wegen „Hausfriedensbruch“ mit Repressionen rechnen müssen. Welchen Frieden wir in diesem leer stehenden Haus gebrochen haben ist uns unklar. Auch dass dieses Streben nach Selbstbestimmung schnellstmöglich unterbunden werden wird ist uns bewusst, wir werden dennoch weiter für einen solchen Freiraum kämpfen! Wir lassen uns nicht vom  gesellschaftlichen Mainstream bestimmen und unsere Freiheit durch deutsche Staatsorgane unterdrücken!
Selbst OB Würzner ist sich über das Fehlen eines autonomen Zentrums im Klaren. In einem Interview am 06.10.14 bemerkte er, ein „völlig autonomes Jugendzentrum“ gäbe es in Heidelberg nicht, er sei „in diesem Bereich auch noch nicht zufrieden“.
Etwas dagegen unternommen hat er bisher jedoch nicht, sondern sich ganz im Gegenteil aktiv dafür eingesetzt, Freiraumbewegungen wie z.B. die Bemühungen um ein Jugendzentrum durch vorgeschobene Geldknappheit im Keim zu ersticken. Nun wäre eine erneute Chance für Herrn Würzner am Abend vor der Ob-Wahl zu beweisen, dass er seinen Worten auch Taten folgen lässt. Den Anfang haben wir bereits gemacht, wir haben einen Ort gefunden. Jetzt ist es an Ihnen, Herr Würzner, dieses Haus zu einem neuen autonomen Jugendzentrum zu erklären!

Für Freiräume und autonome Zentren in Heidelberg und überall!

#savekobane: 50 Cent pro Getränk im JUZ für Kobanê

Solidarität mit Kobanê!

Wie ihr sicherlich schon alle Mitbekommen habt, haben die Terroristen des ISIS eine Großoffensive gegen Rojava und speziell gegen Kobane gestartet. Kobane und die Flüchtlinge hinter der türkischen Grenze brauchen unsere Solidarität! Wir, als JUZis möchten die Menschen direkt unterstützen. Der sinnvollste Weg für uns, ist dabei das sammeln von Spenden.

Alle unsere Getränke kosten für vier Wochen 50cent mehr. Alles Geld, was wir hierdurch einnehmen werden wir an medico international spenden, die direkt den Menschen in Kobane und an der Grenze helfen.

Direkt spenden könnt ihr auch hier: https://www.medico.de/spenden/online-spenden/
Und mehr Infos gibt es hier: http://medico.de/themen/nothilfe/dokumente/blutbank-kobane-hilfe-syrien-kurden/4671/

Solidarität ist eine Waffe!

(Die ganze Aktion basiert auf Freiwilligkeit. Ihr könnt auch weiterhin die Getränke zu den normalen Preisen
kaufen.)

Take Back The Night – Support Your Local Feminism Aufruf zu dem feministischen Block auf der Nachttanzdemo am 18.10.14 in Heidelberg

Wir haben es oft genug erlebt und beobachtet:
… Anzügliche Blicke auf der Straße …
… Hinterherrufen und Gepfeife …
… ein schneller Griff an den Hintern im Club oder im Bus …
… blöde sexistische Sprüche, wenn wir alleine unterwegs sind …
… Kommentare, wenn unsere nicht-heterosexuelle Liebesbeziehung öffentlich sichtbar
wird …
… übergriffiges Verhalten am Arbeitsplatz oder auf dem Marktplatz, weil wir als Nicht-
Weiße durch den rassistischen Blick nicht als gleichwertig gelten …
Frauen* sind in der patriarchalen Gesellschaft nicht gleichwertig, das wird im öffentlichen
Raum an vielen Stellen deutlich:
In Fernsehbeiträgen wird über „dicke Frauen“ verächtlich berichtet, sie werden lächerlich
gemacht. Wir werden überall mit Werbung konfrontiert, die Frauen* herabwürdigt oder als
verfügbare Sex-Objekte zeigt, die suggeriert, was von einer Frau im öffentlichen Raum
erwartet wird, wenn sie akzeptiert werden will.
Wenn wir jünger sind wird uns gesagt, dass „anständige Mädchen“ sich nicht „so“ anziehen
und sich nicht „so“ zu verhalten haben. Uns wird erzählt, dass es Orte gibt, die gefährlich für
uns sind, weil wir keine Männer sind, uns wird beigebracht, uns vor der Nacht zu fürchten.
Uns wird gesagt, dass wir selbst Schuld sind, wenn uns etwas passiert…
Schluss mit diesem sexistischen Quatsch! Gegen patriarchale Vergewaltigungsmythen
und Täter-Betroffenen-Umkehr!
Wir haben keine Lust mehr, uns vorschreiben zu lassen, wie wir uns zu verhalten haben, was
wir wann wie wo anziehen dürfen und mit wem wir Sex haben. Der öffentliche Raum darf
nicht länger männlich bleiben. Er gehört uns allen und es ist Zeit, dass wir ihn uns zurück
erkämpfen. Wir nehmen uns das Recht auf Öffentlichkeit, auf öffentlichen Raum, auf einen
Platz in unserer Stadt!
Deshalb fordern wir:
–
Schluss mit dem grenzüberschreitenden Verhalten auf der Straße und im Privaten!
–
Schluss mit dem alltäglichen Sexismus in den Köpfen und Strukturen!
–
Schluss mit der Bewertung unsere Körper anhand von aufgezwungenen
Schönheitsidealen!
–
Schluss mit sexistischer und sexualisierter Gewalt gegen Frauen*!
Da eine Gesellschaft nur dann verändert werden kann, wenn jedem und jeder diese
unhaltbaren Zustände bewusst werden, wollen wir alle ermutigen sich damit
auseinanderzusetzen, um die sexistischen Verhältnisseschließlich gemeinsam überwinden zu
können.
Für ein selbstbestimmtes Leben ohne Angst und heterosexistischen Zwang!
Deshalb kommt am 18.10.2014 um 17:45 Uhr zum Treffpunkt des Fem-Blocks bei der
Bismarckstatue auf dem Bismarckplatz. Alle sind willkommen, die unsere Kämpfe
supporten!
http://rechtaufstadt2014.wordpress.com/

Werde Teamer_in beim NDC – Netzwerk für Demokratie und Courage!

Werde Teamer_in beim NDC – Netzwerk für Demokratie und Courage!

Zeig Courage und werde Teamer_in beim NDC!
Sicher hast Du auch schon bemerkt, dass in unserer Gesellschaft rassistische Tendenzen immer stärker zu spüren sind.
Vielleicht warst Du auch schon mal wütend und hilflos dumpfen Stammtischparolen ausgeliefert. So geht es vielen Jugendlichen in ganz Deutschland. Deshalb haben wir gemeinsam mit vielen jungen Leuten die Projekttage „Für Demokratie Courage zeigen“ ins Leben gerufen. Wir wollen jenseits von Belehrungsrhetorik und erhobenem Zeigefinger deutlich machen, dass Rassismus keine Meinung sondern Menschenfeindlichkeit ist.

Wie geht’s?
Alle unsere Projekttage werden von zwei ausgebildeten Teamer_innen durchgeführt. Wir gehen in Schulen, Ausbildungsbetriebe und Jugendgruppen. Wer glaubt, „wir reden nur mal drüber…“, hat sich getäuscht. Bei uns geht’s mit verschiedenen Konzepten und Methoden ans Eingemachte. Deine eigene Meinung ist gefragt. In einer einwöchigen Teamschulung wirst Du von erfahrenen Trainer_innen für die Durchführung der Projekttage fit gemacht. Dort lernst Du die Konzepte der Projekttage kennen und übst Dich in Methodik und Moderation. Nach der Schulung hospitierst Du bei einem Projekttag und schaust Dir an, wie das ganze funktioniert bevor Du dann selbst im Zweierteam loslegen kannst!

Wer kann mitmachen?
Wenn Du zwischen 18 und 30 Jahre alt bist und Lust hast, Dich mit den Themen Neonazismus, Rassismus und Zivilcourage auseinander zu setzen und mit anderen jungen Leuten die NDC-Projekttage zu teamen, bist Du hier genau richtig! Interesse ist das einzige, was du an Vorraussetzungen mitbringen solltest. Dafür gibt’s dann Spannung, Spiel und neues Wissen. Schüler_innen, Student_innen, Azubis, Berufstätige, Arbeitslose, Zivis und „Bundis“, FSJler_innen und FÖJler_innen und und und… haben sich schon zu Teamer_innen ausbilden lassen.

Wann geht’s los?
Die nächsten Teamschulungen: 13.-19. Oktober 2014 und 17.-23. November 2014
Die Teilnahme ist für Dich kostenlos.
Melde dich an unter http://netzwerk-courage.de/web/Login-teameranmeldung.aspx
Finde weitere Infos unter http://www.netzwerk-courage.de und http://vimeo.com/102763410
Kontakt: bawue-ääät-netzwerk-courage.de

Lechleiter-Gedenken am 15.09.2014

Das JUZ unterstützt das Gedenken an die antifaschistische Widerstandsgruppe um Georg Lechleiter am 15.09. um 18 Uhr am Lechleiterplatz in Mannheim (Schwetzinger Vorstadt).

Mehr Infos: http://mannheim.vvn-bda.de/lechleiter-gruppe/

21.+22.07.14: Kundgebung gegen Rechts + erste Gemeinderatssitzung

Kommt am Montag, 21.7.2014 ab 20 Uhr zur Kundgebung gegen Rechts auf den Paradeplatz. Es spricht Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim und VertreterInnen des Gemeinderats.

Kommt am Dienstag, 22.7.2014 ab 15 Uhr zur Gemeinderatssitzung ins Stadthaus N1 und protestiert mit uns gegen den Auftritt faschistischer, rassistischer und rechtspopulistischer Politiker!

Erklärung zur Konstituierung des Mannheimer Gemeinderats
Aufruf zur Kundgebung und zum Besuch der ersten Sitzung des neuen Gemeinderats am 21. und 22. Juli 2014

Am Dienstag, den 22. Juli, nimmt der neu gewählte Gemeinderat seine Arbeit auf. Neu im Gemeinderat sind auch ein Vertreter der NPD, Christian Hehl, sowie die Fraktion der AfD mit vier Vertretern. Das Bündnis „Mannheim gegen Rechts“ ruft zur Kundgebung gegen Rechts am Montagabend 21.7. am Paradeplatz ab 20 Uhr auf und dazu, am 22.7. ab 15 Uhr im Stadthaus N1 unseren Protest gegen den Einzug von Vertretern faschistischer, rassistischer und rechtspopulistischer Politik zum Ausdruck zu bringen.

Wir erwarten von den demokratischen Mitgliedern des Gemeinderats, dass sie Verfechter faschistischer und rassistischer Politik ausgrenzen und deren Politik ächten. In Mannheim darf diesen Positionen keinen Millimeter nachgegeben werden. Wir wollen eine offene und demokratische Region sein und bleiben, die Toleranz, Verständigung und ein gutes Miteinander pflegt. Unsere Lehre aus der Nazidiktatur ist, dass wir jederzeit und gemeinsam gegen alte und neue Rechte aufstehen.

Über 1000 Menschen haben schon Ende Mai in einer Demonstration ihre Empörung, Wut und Widerwille gegen das Erstarken rechter Parteien zum Ausdruck gebracht. Wir treten jeglichem antidemokratischen Gedankengut entgegen, weshalb wir auch die rechtspopulistische Politik der AfD kritisieren. Im Fokus steht jedoch aktuell der NPD-Vertreter Christian Hehl. Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) steht in der Tradition der NSDAP. Die Bundesländer haben mittlerweile vor dem Bundesverfassungsgericht einen Verbotsantrag gestellt. Die Mitglieder und Anhänger dieser Partei sind eine reale Bedrohung für Alle, die nicht in das völkische Weltbild der Nazis passen.

Christian Hehl zeigt in seiner politischen Laufbahn in der Nazi-Szene deutlich, wofür die Politik der NPD steht. Wegen rassistischer Aussagen und Gewalttaten gegen Andersdenkende ist er vorbestraft und saß dafür auch schon im Gefängnis. Ein Richter bescheinigte ihm eine „menschenverachtende Gesinnung und Brutalität“. Er stammt aus Ludwigshafen und wohnt seit längerem schon in der Mannheimer Innenstadt. In den 80er Jahren wurde er bekannt als Skinhead und Mitglied der Hooligan-Gruppierung „The Firm“. Er ist immer noch aktives Mitglied der rechtsorientierten Hooligan-Szene im Umfeld des SV Waldhof.

In Mannheim haben sich Antifaschistinnen und Antifaschisten schon wiederholt gegen Demonstrationsversuche und Kundgebungen der NPD zusammengeschlossen. Das Bündnis Mannheim gegen Rechts repräsentiert diesen Widerstand. Wir verweisen auf die Blockaden in Mannheim Neckarau am 1. Mai 2012 oder rund um den Alten Messplatz in der Neckarstadt im Februar und August 2013. In dieser Tradition stehen auch unsere Proteste gegen den Einzug von Vertretern von NPD und AfD in den Gemeinderat. Ob auf der Straße oder in den Parlamenten – rassistische Hetze und rechte Propaganda verhindern!

Demonstration gegen die NPD und rassistische Hetze im Mannheimer Gemeinderat, 28.05.2014 um 18:00 Uhr am Paradeplatz

Demonstration gegen die NPD und rassistische Hetze im Mannheimer Gemeinderat

28.05.2014 um 18:00 Uhr am Paradeplatz

Kommt alle und bewerbt die Veranstaltung!

Demo gegen NPD Einzug in den GR

Gegen den Einzug der NPD mit einem Sitz in den künftigen Mannheimer Gemeinderat ruft das Bündnis Mannheim gegen Rechts zu einer Kundgebung am Paradeplatz und einer Demonstration durch die Innenstadt am Mittwoch Abend, den 28. Mai 2014 um 18 Uhr am Paradeplatz auf.

Mit Empörung, Wut und Widerwille nehmen wir zur Kenntnis, dass auch die neonazistische und rassistische Partei NPD in Mannheim ausreichend Anhängerinnen und Anhänger gewinnen konnte, um mit einem Mandat im künftigen Mannheimer Gemeinderat zu sitzen. Dieses Mandat wird für die NPD der stadtbekannte Nazi und Hooligan Christian Hehl wahrnehmen.

Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) steht in der Tradition der NSDAP. Sie ist die derzeit wichtigste nationalsozialistische Partei der BRD. Die Bundesländer haben mittlerweile vor dem Bundesverfassungsgericht einen Verbotsantrag gestellt. Die Partei ist seit ihrer Gründung 1964 Sammelbecken alter Nazis und Rekrutierungsorganisation für neue Anhänger und Anhängerinnen der faschistischen Ideologie. Die Mitglieder und Anhänger dieser Partei sind eine reale Bedrohung für Alle, die nicht in das völkische Weltbild der Nazis passen.

Die NPD Rhein-Neckar ist in der Region mit anderen Nazis gut vernetzt und in den letzten Jahren mit zahlreichen Kundgebungen öffentlich aufgefallen. So demonstrierten sie beispielsweise in der Neckarstadt gegen Migrantinnen und Migranten aus Südosteuropa, nachdem das Thema starke Resonanz in der Presse fand. In Sinsheim forderten sie öffentlich die Wiedereinführung der Todesstrafe, wobei sie das emotional aufgeladene Thema Pädophilie auszuschlachten versuchte. In Ladenburg demonstrierte sie gegen die Unterbringung von Flüchtlingen auf rassistische Weise.

Der NPD-Kandidat Christian Hehl stammt aus Ludwigshafen und wohnt seit längerem schon in der Mannheimer Innenstadt. In den 80er Jahren wurde er bekannt als Skinhead und Mitglied der Hooligan-Gruppierung „The Firm“. Auch heute noch pflegt er gute Kontakte zur Hooligan-Szene des SV Waldhof. Als brutaler Schläger und umtriebiger Nazi machte er sich in den 90 Jahren einen Namen. Vor allem aufgrund seiner Aktivitäten im rechten Musikgeschäft, aber auch wegen seiner Stellung in der NPD wurde er bekannt in der Szene. Wegen Gewalttätigkeiten ist er mehrfach vorbestraft und er agiert als Bindeglied zwischen der Nazi-Kameradschaftsszene und der NPD.

In Mannheim haben sich Antifaschistinnen und Antifaschisten schon wiederholt gegen Demonstrationsversuche und Kundgebungen der NPD zusammengeschlossen. Das Bündnis Mannheim gegen Rechts repräsentiert diesen Widerstand. Wir verweisen auf die Blockaden in Mannheim Neckarau am 1. Mai 2012 oder rund um den Alten Messplatz in der Neckarstadt im Februar und August 2013. In dieser Tradition wird auch unsere Kundgebung und Demonstration am morgigen Mittwoch stehen.

Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2014 in Mannheim

Der 1.​Mai steht vor der Tür. Auch in die­sem Jahr wird die­ser Tag für uns An­lass sein, mit Ver­öf­fent­li­chun­gen und Stra­ßen­ak­tio­nen für eine re­vo­lu­tio­nä­re Per­spek­ti­ve ein­zu­tre­ten. Zu­sam­men mit lin­ken und re­vo­lu­tio­nä­ren Kräf­ten von vor Ort und aus dem gan­zen Bun­des­ge­biet haben wir ei­ni­ges vor. Mit einer über­re­gio­na­len Zei­tung, Hin­ter­grund-​Ver­an­stal­tun­gen, einem an­ti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Be­reich auf der tra­di­tio­nel­len Ge­werk­schafts­de­mo, sowie einer Mo­bi­li­sie­rung gegen einen Auf­marsch von Fa­schis­ten, ma­chen wir deut­lich, dass der 1. Mai auch heute noch für den um­fas­sen­den Kampf um eine so­li­da­ri­sche Ge­sell­schafts­ord­nung steht.

Der 1.​Mai als in­ter­na­tio­na­ler Kampf­tag, ist 1889 aus ent­schlos­se­nen Ar­bei­te­rIn­nen­kämp­fen für den 8-​Stun­den-​Tag her­vor­ge­gan­gen, er ist ein zen­tra­les Sym­bol für den Kampf der Klas­se der Lohn­ab­hän­gi­gen gegen die Macht des Ka­pi­tals und für eine so­zia­lis­ti­sche Ge­sell­schafts­ord­nung.

NPD-Kundgebung am Samstag, 12.04.14 MA-Rheinau stören!

Liebe Unterstützer*innen,

wie ihr sicher schon mitbekommen habt, findet am Samstag, 12.04.2014 eine Kundgebungstour der NPD in der Rhein-Neckar-Region statt. Mittlerweile geht die Planung der Gegenproteste gut voran und es gibt einen Zeitplan.

* ca. 9 Uhr *Eisenberg*
* ca. 11 Uhr *Worms*, Ort N.N., Veranstalter: Bündnis Schöner Leben — Nazis stoppen und andere. Die Nazis demonstrieren am Römischen Kaiser.
* 14 Uhr *Mannheim*, Marktplatz-Rheinau, Veranstalter: Bündnis Mannheim gegen Rechts. Die Nazis demonstrieren direkt daneben im Käfig ab 14:50 Uhr.
Wir brauchen dringend noch Menschen, die uns als Ordner*innen vor Ort in Rheinau unterstützen, wir brauchen vier Ordner*innen je 100 Leute. Es wäre prima, wenn Ihr Euch vor Ort dazu bereit erklären könntet.
* 16 Uhr Henry-Roos-Passage / Bahnhof *Ludwigshafen*-Mitte, Veranstalter: Netzwerk gegen Rechte Gewalt und Rassismus Ludwigshafen – Vorderpfalz. Die Nazis demonstrieren ab 16:30 Uhr am Platanenhain.

Folgende *Infostruktur* steht für Samstag zur Verfügung
* Twitter #1204nazifrei <https://twitter.com/search?q=%231204nazifrei>
* Verifizierte Infos über twitter.com/akantifa <http://twitter.com/akantifa>
* Infotelefon (folgt)
* EA 0162 8644554

Die Anreise der Nazis wird größtenteils mit PKWs erfolgen. Ihr Lautsprecherwagen wird wahrscheinlich der gelbe VW Bus aus Pirmasens sein. Bei ihren Kundgebungen hat die NPD um die 100 TeilnehmerInnen angemeldet, es ist aber von weniger auszugehen.
In der Pfalz hat Markus Walter für die NPD RLP angemeldet, in Mannheim die NPD Rhein-Neckar (Jan Jaeschke, Christian Hehl).

Der AK Antifa Mannheim wird alle Kundgebungen (außer Eisenberg) mit einem großen Lautsprecherwagen unterstützen.

Neuigkeiten gibt es bei Twitter oder auf der Website http://www.akantifa-mannheim.de

Jetzt fehlt nur noch ihr. Kommt zahlreich und werdet aktiv!

Kein Fußbreit den Nazis!

Was ist das JUZ?

Was ist das JUZ?

Events

Jun
9
Tue
2026
19:00 Infoladen-Lesecafé
Infoladen-Lesecafé
Jun 9 @ 19:00 – 21:00
Infoladen-Lesecafé
Jeden Dienstag von 19- 21 Uhr öffnen wir das JUZ und den Infoladen für euch. Dann habt ihr die Chance viele neue und alte Bücher auszuleihen, Kaffee zu trinken, in unserem weiteren Angebot zu stöbern oder einfach nur Zeitschriften zu lesen und einen gemütlichen Abend zu verbringen. Immer wieder werden wir auch kleinere und größere Angebote für euch vorbereiten. Seien es kurze Buchvorstellungen unserer Neuanschaffungen, kleine Lesungen oder Spieleabende. Kommt vorbei! —— Selbstverständnis: Wir verstehen den Infoladen als einen Ort von Gegenöffentlichkeit, Austausch, Vernetzung und entsprechender Infrastruktur. Dazu gehört das (kostenneutrale) Bereitstellen von Literatur (Büchern, Zeitschriften, Broschüren und anderes Infomaterial),

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Jun
10
Wed
2026
17:00 Jugend-Café
Jugend-Café
Jun 10 @ 17:00 – 21:00
Jugend-Café
Jugend Café: …rumhängen, miteinander reden, Billiard/Tischkicker… …immer Montags von 15 bis 19 Uhr und Mittwochs von 17 bis 21 Uhr …im Café des JUZ …für alle ab 14 Jahren Kommt vorbei!
20:00 Konzert mit ZÜNDUNG und STEPMOTHER
Konzert mit ZÜNDUNG und STEPMOTHER
Jun 10 @ 20:00
Konzert mit ZÜNDUNG und STEPMOTHER
Am Mittwoch, den 10ten Juni, geht’s nach Mannheim. Erst Spaghetti Eis bei Fontanella und danach zum Kalorien verbrennen ab ins JUZ. Geballtes-Garage-Geballer mit den Lokalmatadoren ZÜNDUNG und dem australischen Power Trio STEPMOTHER angeführt von dem charismatischen Gitarren-Schamanen Graham Clise (Annihilation Time, Lecherous Gaze, Rot TV, Witch). Wer danach in Stimmung für noch mehr Aussie-Punk ist, dem sei das SCREENSAVER Konzert am 11ten Juni im Carousel in Heidelberg ans Herz gelegt.
Jun
12
Fri
2026
20:00 Konzert: Frekk, Cre-des (Hardcor...
Konzert: Frekk, Cre-des (Hardcor...
Jun 12 @ 20:00
Konzert: Frekk, Cre-des (Hardcore Punk), Stereobier, Fuckery (Raw Punk)
Frekk und Cre-des sind gemeinsam auf Tour und rollen mit diesem crustigen Hardcore Punk Bulldozer über Mannheim. Supportet werden sie von Stereobier aus Würzburg, frische Punk Kombo, die live mit metallischem Sound überzeugen. Ebenso Fuckery, deren Raw Punk ein kompromisloses verzerrtes Geknüppel verspricht. Rechtzeitig kommen und nicht blinzeln, um keine Band zu verpassen. ‐——–
Jun
15
Mon
2026
15:00 Jugend-Café
Jugend-Café
Jun 15 @ 15:00 – 19:00
Jugend-Café
Jugend Café: …rumhängen, miteinander reden, Billiard/Tischkicker… …immer Montags von 15 bis 19 Uhr und Mittwochs von 17 bis 21 Uhr …im Café des JUZ …für alle ab 14 Jahren Kommt vorbei!

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Urheberrecht

Der Trägerverein für ein Jugendzentrum in Selbstveraltung ist bestrebt auf seiner Homepage geltende Urheberrechte zu beachten. Sollte es trotzdem zu einer Urheberrechtsverletzung kommen, wird der Trägerverein für ein Jugendzentrum in Selbstverwaltung das entsprechende Objekt nach Benachrichtigung von der Homepage entfernen bzw. mit dem entsprechenden Urheberrecht kenntlich machen.
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