Als wir unser Praktikum starteten, hat uns der erste Eindruck von einer völlig neuen Umgebung und Realität verständlicherweise ein wenig Angst gemacht. Alles war anders, und unsere ersten Reaktionen waren von Zögern geprägt. Es reichte jedoch völlig aus, konkret mit der Arbeit zu beginnen und die Menschen, die diesen Ort leiten, aus der Nähe kennenzulernen, um unsere Perspektive komplett zu ändern.
Während unserer Erfahrung im JUZ hatten wir die Möglichkeit, uns an Aktivitäten zu versuchen, die für uns völlig neu waren: Wir haben gelernt, mit der Nähmaschine umzugehen, um alte Kleidung zu recyceln und sie wieder in Umlauf zu bringen, indem wir sie repariert und mit selbst gedruckten Zeichnungen und Grafiken personalisiert haben. Es gibt im JUZ die wunderbare Initiative, Deutschkurse für Geflüchtete aus Kriegsgebieten oder für Menschen anzubieten, die nicht die finanziellen Mittel haben, um zu studieren. Auch wir besuchten diese Sprachkurse. Trotz der offensichtlichen Schwierigkeiten haben wir uns sehr bemüht und konnten viele Wörter sowie andere Aspekte der deutschen Sprache lernen.
Wir haben das wahre Ziel dieses Projekts verstanden: Hier wird nicht nur Aufnahmearbeit geleistet, sondern man widmet sich von ganzem Herzen dem Wohl der Menschen und fördert die Kreativität der Jugend. Wir betonen daher nochmals, dass diese Erfahrung für unsere persönliche und berufliche Weiterentwicklung von grundlegender Bedeutung war.