Sogenannte „Asoziale“ – verleugnete Opfer des Nationalsozialismus
Niemand war zu Recht im Konzentrationslager!
KZ-Häftlinge mit schwarzen und grünen Winkeln – sie wurden nach dem 8. Mai 1945 nicht als NS-Opfer anerkannt, sondern weiter ignoriert und verleugnet. Die Nazis hatten sie als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ ausgedeutet. An Mannheimer Beispielen erläutern wir, was die Nazis als „asozial“ bezeichneten, welche Täter sich hervortaten und wie das „Ausmerze“-Programm weiterwirkte.
Erst 2020 erkannte der Bundestag diese Menschen als Opfergruppe der nationalsozialistischen Terrorherrschaft an. Die Initiative dazu ging von Hinterbliebenen aus. Mittlerweile hat sich eine bundesweite Organisation „Die Verleugneten“ gebildet.
Die Gedenkstätte ist an diesem Tag im Rahmen der regulären Sonntagsöffnung ab 14h geöffnet, um 14.30h findet eine Führung statt.
Im Anschluss daran folgt um 17h die Veranstaltung, bei der Mitglieder des AK-Justiz über das Thema referieren und über ihre Recherchen in Mannheim berichten. Veranstaltungsdauer etwa 1h.
Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung notwendig.
Eine Veranstaltung des AK Justiz Mannheim und der KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen