{"id":1067,"date":"2013-05-03T11:19:23","date_gmt":"2013-05-03T09:19:23","guid":{"rendered":"http:\/\/juz-mannheim.de\/?p=1067"},"modified":"2013-05-03T11:20:11","modified_gmt":"2013-05-03T09:20:11","slug":"flashmob-am-4-5-13-u%e2%80%8bm-14-uhr-gegen-den-b%e2%80%8bundeswehr-stand-auf-%e2%80%8bdem-maimarkt-%e2%80%8b-a-k%e2%80%8b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juz-mannheim.de\/en\/flashmob-am-4-5-13-u%e2%80%8bm-14-uhr-gegen-den-b%e2%80%8bundeswehr-stand-auf-%e2%80%8bdem-maimarkt-%e2%80%8b-a-k%e2%80%8b\/","title":{"rendered":"Flashmob am 4.5.13 u\u200bm 14 Uhr gegen den B\u200bundeswehr-Stand auf \u200bdem Maimarkt \u200b a-k\u200b"},"content":{"rendered":"<p><b>MILIT\u00c4R IST KEINE L\u00d6SUNG, SONDERN DAS PROBLEM.<\/b><b><\/b><\/p>\n<p><b>KEIN WERBEN F\u00dcR\u2019S STERBEN!<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>Flashmob gegen den Bundeswehr-Stand auf dem Mannheimer Maimarkt: Sa, 04. Mai 2013, 14 Uhr<\/b><\/p>\n<p><b>Haltestelle \u201eMaimarkt\u201c am Haupteingang<\/b><\/p>\n<p><b>Eintrittskarten werden f\u00fcr TeilnehmerInnen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/b><b>STE<\/b><\/p>\n<p><b>!<\/b> Wieder einmal will sich die Bundeswehr als normaler Arbeitgeber und unumstrittener Teil der Gesellschaft pr\u00e4sentieren sowie als M\u00f6glichkeit zur Schaffung von Frieden und Sicherheit. Dagegen wehren wir uns aus gutem Grund: Denn hier wie andernorts betreibt die Bundeswehr ein Werben f\u00fcr\u00b4s Sterben. Junge Menschen werden f\u00fcr die wirtschaftlichen Interessen der Nutznie\u00dfer des Kapitalismus missbraucht und sollen wahlweise im Namen von Menschenrechten oder dem \u201ewar on terror\u201c andere Menschen f\u00fcr den ungehinderten Zugang zu Rohstoffen und M\u00e4rkten umbringen. Dem k\u00f6nnen und werden wir nicht tatenlos zusehen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bundeswehr behauptet, jungen Menschen eine Perspektive geben zu k\u00f6nnen und lockt mit Ausbildung, F\u00fchrerschein und bezahltem Studium. Sie verharmlost dabei, dass mensch sich hierf\u00fcr mindestens zwei Jahre zum Kriegsdienst verpflichten muss. Das bedeutet, zwei Jahre auf Befehl Mord und Totschlag zu unterst\u00fctzen oder selbst zu praktizieren sowie sich in Todesgefahr zu begeben. Neben den SoldatInnen in Uniform wenden wir uns also auch gegen die vermeintlich \u201ezivilen\u201c Berufsfelder, die nicht unmittelbar an T\u00f6tungen beteiligt sind, aber daf\u00fcr sorgen, dass die Rahmenbedingungen zum T\u00f6ten gegeben sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bundeswehr und Regierung behaupten auch, dass durch sogenannte \u201eFriedensmissionen\u201c<\/p>\n<p>unsere Sicherheit verteidigt werde. Tats\u00e4chlich aber f\u00fchrt der Einsatz von Gewalt zu Gegengewalt und erzeugt weiteren Terrorismus, gegen den dann wieder Kriege gef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Es ist der Terror \u201evon oben\u201c, der Terror der 1 % an Eigent\u00fcmern und Gro\u00dfanlegern und deren Kriegseins\u00e4tze, die die Gegengewalt der von &#8220;Friedensmissionen&#8221; betroffenen Menschen hervorruft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die wahren Kriegsgr\u00fcnde werden in den Medien kaum dargestellt: So sind es nicht etwa \u201ehumanit\u00e4re\u201c Gr\u00fcnde, denen die \u201eInterventionen\u201c dienen, sondern die wirtschaftlichen Interessen der gro\u00dfen Konzerne, f\u00fcr die der Zugang zu wichtigen Ressourcen unabdingbar ist. BewohnerInnen von Regionen und Staaten mit wertvollen Rohstoffen (z. B. Erd\u00f6l, Erdgas, Uran und seltene Erden) haben daher unter der Gewalt der gro\u00dfen Kriegsm\u00e4chte zu leiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erstaunlich ist auch das Argument, dass durch derartige Gewalt Demokratien gef\u00f6rdert werden sollen: Wenn es wirklich darum ginge, w\u00fcrden sich die angreifenden Staaten an der eigenen Nase packen und sich um wirkliche Demokratie in ihren eigenen L\u00e4ndern bem\u00fchen. Demgegen\u00fcber wird mit diktatorischen aber wirtschaftlich kooperativen Regimen unproblematisch zusammengearbeitet. So werden etwa Angriffswaffen wie der Leopard-II-Panzer an Saudi-Arabien ausgeliefert, also an einen Staat, in dem eine absolutistische Monarchie herrscht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Daher sagen wir:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><b>Bundeswehr als Arbeitgeber? &#8211; Nein, Danke! <\/b><\/li>\n<li><b>Stopp aller R\u00fcstungsexporte und Umbau der R\u00fcstungsindustrie! <\/b><\/li>\n<li><b>Statt Geld f\u00fcr R\u00fcstung und Milit\u00e4r zu verschwenden, m\u00fcssen diese Mittel f\u00fcr die Ausbildung von Friedensfachkr\u00e4ften und den Zivilen Friedensdienst verwendet werden!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><i>Der Arbeitskreis gegen Militarisierung (AK.Mil) besteht aus AktivistInnen von:<\/i><\/p>\n<p><i>Anarchistische Gruppe Mannheim, Attac Heidelberg, DFG-VK Mannheim, Friedensplenum Mannheim, Gr\u00fcne Jugend Worms, IPPNW Rhein-Neckar, Komitee f\u00fcr R\u00e4tedemokratie, Kritisches Kollektiv \/ iL Rhein-Neckar, Linksjugend [&#8216;solid] Mannheim und Occupy Mannheim<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p><b><i>Kontakt: <a href=\"mailto:ak.mil@gmx.de\">ak.mil@gmx.de<\/a><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/militarisierung\" target=\"_blank\">http:\/\/www.facebook.com\/militarisierung<\/a><\/i><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MILIT\u00c4R IST KEINE L\u00d6SUNG, SONDERN DAS PROBLEM. 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