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JUZ solidarisiert sich mit dem DemoZ Ludwigsburg

Dem DemoZ Kulturzentrum in Ludwigsburg (https://www.demoz-lb.de/) wurde von dem zuständigen Finanzamt die Gemeinnützigkeit entzogen. Dabei beruft sich das Finanzamt auf ein Urteil des Bundesfinanzhof der Attac am Anfang dieses Jahres die Gemeinnützigkeit entzogen hat. Danach soll  „Einflussnahme auf politische Willensbildung und Gestaltung der öffentlichen Meinung […] keinen gemeinnützigen Zweck erfüll[en]“. Unabhängig, dass das DemoZ ein Kulturzentrum ist und keine Kampangenorganisation, halten wir das Urteil für gefährlich. Die Anwendung dieses Urteils auf den Trägerverein des DemoZ zeigt, dass es für Vereine gefährlich werden kann politische Haltung einzunehmen. Wir begrüßen ausdrücklich die deutliche Haltung des DemoZ gegen Rechts und fordern nicht zuletzt auch in hinblick auf unser Selbstverständnis, dass diese Entscheidung des Finanzamtes sofort zurückgenommen wird. Nazis und Rassist_innen sind eine konkrete Bedrohung für unsere Jugendarbeit und haben auf unseren Veranstaltungen nichts zu suchen. Außerdem lassen wir uns auch unsere antikapitalistische Einstellung nicht nur nicht verbieten, sondern stehen dazu und fordern mehr unkommerzielle Räume für Jugendliche. Das DemoZ will gemeinsam mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte und der Allianz für „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ gegen den Entzug vorgehen.

Hier die gemeinsame Stellungnahme des DemoZ, der Gesellschaft für Freiheitsrechte und der Allianz für „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“.

Zeigt eure Solidarität mit dem DemoZ. Verbreitet die Info und schreibt Stellungnahmen.

Die Vollversammlung des JUZ Mannheim

Das JUZ un das Netzwerk für Demokratie und Courage unterstützen die Anträge des SJR für den Doppelhaushalt 20/21.

Das JUZ wie das Netzwerk für Demokratie und Courage unterstützen die Anträge des Stadtjugendring Mannheims für den Doppelhaushalt 2020/2021. Die Jugendarbeit in Mannheim und außerschulische Bildung in Mannheim braucht eine solide finanzielle Förderung, deshalb unterstützen wir die Forderungen des SJR. Bitte ladet euch die ganzen Stellungnahmen runter und seid solidarisch. Seid laut und macht den Stadträt*innen und Verantwortlichen klar, dass Jugendarbeit wertvoll ist.

Stellungnahme der Vollversammlung und des Trägervereins

Stellungnahme des Netzwerks für Demokratie und Courage e.V.

Soli-Begegnungsfest mit Geflüchteten

Soli-Begegnungsfest mit Geflüchteten

Geplanter Termin: Samstag, 2. November 2019

2. Vorbereitungstreffen:
Dienstag, 24. Oktober um 18:00 Uhr im JUZ (Jugendzentrum, Käthe-Kollwitz-Str. 2-4 (am Neuen Meßplatz))

Alle Interessierten sind zum Vorbereitungtreffen herzlich eingeladen. Es wird darum gebeten, sich per Mail anzumelden unter: bleiberechtsbuendnis@web.de

Einladung:
Das Asylrecht wird weltweit, auch in Deutschland, zunehmend ausgehöhlt. In Europa und den USA sind sich alle Regierungen grundsätzlich einig in der unmenschlichen Abschottung gegen Geflüchtete. Immer mehr Menschen sterben zu Tausenden auf der Flucht. Sie verdursten und verhungern in der Sahara oder ertrinken im Mittelmeer. Diejenigen, die trotz der Festung Europa in ein europäisches Land gelangen, haben viel durchlitten. Dennoch wird ihnen der zu Recht erhoffte Schutz und ein würdiges Leben im Ankunftsland fast ausnahmslos verwehrt.
Die Behörden schieben immer häufiger Menschen rücksichtslos ab, egal ob sie krank sind, egal ob das Land, wohin sie abgeschoben werden, sicher ist. Beispielsweise werden Menschen nach Afghanistan abgeschoben, obwohl sich dort tödliche Angriffe gegen Zivilistinnen Monat für Monat häufen. Die Geflüchteten werden in Lagern abgeschottet von der Mehrheitsbevölkerung untergebracht. Es fehlen ihnen elementare für die Mehrheitsbevölkerung selbstverständliche Lebensbedingungen. Nicht selten kommt es durch das Personal privater Sicherheitsfirmen zu Übergriffen: rassistischen Beleidigungen, sexuellen Belästigungen, tätlichen Angriffen und Wegsperren in besondere Räumen wie in Burbach (Nordrhein-Westfalen). Jeder Mensch hat das Recht auf ein würdiges Leben! Die beschriebenen für die Geflüchteten unzumutbaren Lebensumstände müssen abgeschafft werden! Menschenrechte sind unteilbar. Sie gelten für alle – ohne Einschränkungen! Lager und Abschiebegefängnisse schließen, stattdessen normale Wohnungen. Abschiebungen stoppen, Bleiberecht für alle! Zusammen kämpfen für eine solidarische Gesellschaft, frei von Rassismus, Sexismus und Ausbeutung! Im Mannheimer Lager in der Neckarstadt (offiziell beschönigend als „Erstaufnahmeeinrichtung“ bezeichnet) liegt vieles im Argen: Es mangelt an genügend Toiletten und Duschen. Die Gesundheitsversorgung ist prekär. Geflüchtete dürfen nicht selbst kochen. Stattdessen erhalten sie eine wenig abwechslungsreiche und minderwertige Massenverpflegung. Zu viele Menschen leben zusammengepfercht auf engstem Raum. Die Privatspäre der Geflüchteten in den Lagern wird nicht respektiert: Selbst nachts dringen Angestellte der Securityfirma unangemeldet in die Zimmer der Bewohnerinnen ein. Sie kontrollieren die Menschen, ihre Zimmer und Spinde, die nicht abgesperrt werden können. Geflüchtete dürfen im Lager nicht besucht werden. Für viele Geflüchtete gilt ein Arbeitsverbot!

Solifest
In Mannheim gab es zuletzt vor sieben (!) Jahren ein größeres von 500 Menschen besuchtes Soli-Fest vor dem Erstaufnahmelager. Es ist mal wieder Zeit, erneut ein antirassistisches Soli-fest auf die Beine zu stellen.
Wir wollen zusammen mit den Geflüchteten ein schönes Fest feiern – mit Infoständen, Redebeiträgen, Workshops, Livemusik und gemeinsamem Essen. Wir wollen dieses Mal verstärkt Geflüchtete bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes einbeziehen. Erste Kontakte sind bereitss geknüpft.
Mit dem Fest wollen wir die vom Staat gewollte Isolation der Geflüchteten schon mal wenigstens für einen Tag (symbolisch) durchbrechen.
Geplanter Fest- Termin ist:
Samstag, 2. November 2019, ganztags. Damit das Fest gelingt, brauchen wir noch Unterstützer*innen.

Frauen* gegen Rechts Aufruf zur Kundgebung

Im Rhein Neckarraum hat sich mit Frauen* gegen Rechts ein neues Bündnis gegründet. Dieses ruft als erste Aktion zu einer Kundgebung gegen eine Veranstaltung von Alice Weidel in Feudenheim auf. Treffpunkt ist der 6. September 17 Uhr an der Kulturhalle in Mannheim Feudenheim.

Hier der komplette Aufruf.

Das JUZ gratuliert unserem Kooperationspartner NDC herzlich zum 20. Geburtstag

Seit 20 Jahren macht das Netzwerk für Demokrati und Courage e.V. wichtige und gute Bildungsarbeit an Schulen. Im Februar 1999 fanden die ersten Projektage an Schulen statt. Ausgehend von einer kleinen engagierten Gruppe aus Dresden verbreitete sich dieses Modell dann bundesweit. Lest selbst in der Pressemitteilung des NDC von dieser Erfolgsgeschichte.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum. Vielen Dank für so viel leidenschaftliche Arbeit gegen Rechts und viel Kraft und Erfolg in den nächsten Jahren.

Bus zur Unteilbardemo am 24.08 in Dresden

Lasst uns kämpfen gegen Ausgrenzung genauso wie für Teilhabe aller und sozial-ökologischen Wandel!

Unser Bus fährt am 24.08. hin und zurück: HD / MA <-> DD
Zustieg Heidelberg: 4.00 Uhr
Zustieg Mannheim: 4.30 Uhr
Rückfahrt: 18.00 Uhr
Gesamtticketpreis normal: 30 €
UPDATE: ermäßigt – 10 Stück: 15€
Soliticket: 45 €

Worum geht’s?

In Sachsen ist am 01.09.19 Landtagswahl. Während der Europawahlen ging die AfD in vielen Kreisen als stärkste Partei hervor [1].
Auch wenn das Ergebnis stärker zu differenzieren ist und auch andere Parteien vielerorts deutlich zugelegt haben, schafft es nationalistisches und fremdenfeindliches Gedankengut die Mitte der Gesellschaft zu durchdringen.

Was geht da am 24.08.?

Das #Unteilbar-Bündnis ruft vor den Landtagswahlen in Sachsen (sowie Brandenburg und Thüringen) auf, für eine offene und solidarische Gesellschaft an diesem Tag in Dresden auf die Straße zu gehen. Lasst uns kämpfen gegen Ausgrenzung genauso wie für Teilhabe aller und sozial-ökologischen Wandel! [2]

Alles klar; wo, wann, wie viel?

Wir fahren mit dem Bus gegen 4:00 ab Heidelberg HBF Süd ( Parkplatz Max-Planck-Ring) und 4:30 Uhr vom JUZ (Käthe-Kollwitz-Str. 2-4 ) in Mannheim ab. Zurück geht es aus Dresden ab 18:00.

Ein Ticket wird 30€ kosten. Unten erfahrt ihr, wo und wann ihr diese erwerben könnt.

Wir freuen uns, mit euch gemeinsam an der Großdemo teilzunehmen.

Bei Nachfragen erreicht ihr uns per: RNunteilbar@posteo.de

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Ticketverkauf:

Heidelberg

Tickets könnt ihr ab Montag, den 12.08., hier erhalten:

Im Büro des BUND Rhein-Neckar-Odenwald im 1. OG des Welthaus am Hauptbahnhof, Willy Brandt Platz 5, 69115 Heidelberg

Verkaufszeiten in der Kalenderwoche 33:

12. – 16.08.: 10 – 12 Uhr

13. – 15.08.: 14 – 16 Uhr

Verkaufszeiten in der Kalenderwoche 34:

19. + 21. + 23.08.: 10 – 12 Uhr

19. – 23.08.: 14 – 16 Uhr

Mannheim

Am Sonntag, den 18.06., gibt es von 19 bis 23 Uhr im „Café Arranca“ (ASV Mannheim, Beilstraße 12) Tickets.

Mehr Infos dazu findet ihr hier:
https://www.facebook.com/events/2379813322304675/

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Weiterführende Links:
[1] https://www.mdr.de/europawahl/ergebnisse-europawahl-mitteldeutschland-landkreise-100.html
[2] https://www.unteilbar.org/

Protest gegen die tödliche Abschottung der EU-Staaten – Das Sterben im Mittelmeer Stoppen!

Am Donnerstag, den 25. Juli 2019 sind wieder viele Geflüchtete im Mittelmeer ertrunken. Nach Schätzungen sollen es 150 Menschen gewesen sein. In diesem Jahr waren es bereits mehr als 680.
Die Abschottung der EU durch die europäische „Grenzschutzagentur“ Frontex, vorangetrieben von den Anrainerstaaten und auch der deutschen Regierung haben seit Jahren ein massenhaftes Sterben von Menschen, die durch Krieg, Armut und Verfolgung in die Flucht getrieben werden zur Folge.
Daran dürfen wir uns nicht gewöhnen!
Nicht die Rettung der Geflüchteten ist oberste Maxime, sondern die Abschottung und Blockierung der Flucht nach Europa. Nicht Flucht-Ursachen werden bekämpft sondern die Menschen, die trotz Lebensgefahr eine Perspektive in der Migration suchen, weil sie sich dadurch die Möglichkeit eines würdigen Lebens erhoffen.
Mittlerweile werden Menschen, die Flüchtlinge aus Seenot und vor dem Ertrinken retten, immer häufiger als Kriminelle verunglimpft und mit drastischer Bestrafung bedroht.
Die Abschottungspolitik ist mörderisch und zutiefst unmenschlich. Auch die Kumpanei mit der so genannten libyschen Küstenwache ist menschenverachtend. In libyschen Lagern drohen Geflüchteten, wenn sie in die Hände der libyschen Küstenwache fallen unmenschliche Behandlung bis hin zu Folter, Versklavung und gewaltsamem Tod.
Die Geflüchteten brauchen dringend unsere Solidarität.
Flucht ist kein Verbrechen, sondern legitim.
Kein Mensch ist illegal.
Wir fordern ein Ende der Abschottungspolitik, Freie Fluchtwege und Schluss mit der Kriminalisierung von Lebensrettern.
Kommt zur Protestkundgebung und Mahnwache am Samstag, den 3. August, 14.00 Uhr, Mannheim, Paradeplatz.
Bündnis gegen Abschiebungen (BgA) Mannheim
V.i.S.d.P. : A.Müller, 68161, Mannheim, Neckarauer Straße 21
Kontakt: bleiberechtsbuendnis@web.de
Info: www.buendnisgegenabschiebungenmannheim.com

Rassisten raus aus dem Gemeinderat / Kundgebung am 23.07 um 19 Uhr am Paradeplatz

Am 26.05.2019 wählten die Mannheimer*innen den neuen Gemeinderat, der sich am Dienstag, den 23.7. zum ersten Mal zusammenfindet und vereidigt wird. Auch dieses Mal sitzen dort wieder 4 Politiker der AfD. Schon vor 5 Jahren konnte die AfD 4 Sitze gewinnen, zerstritt sich aber sehr schnell. Die Kandidat*innen wechselten alle zu anderen Parteien, sodass die AfD nicht mehr offiziell vertreten war, die heutige AfD in Mannheim und anderen Städten zeigt sich jedoch abermals zunehmend offen rassistisch und sexistisch. Für ein multikulturelles Mannheim mit über 150 vertretenen Nationalitäten, sowie hunderten Kultur- und Sozialeinrichtungen ist die zu erwartende Politik der AfD im Gemeinderat eine Beleidigung der Geschichte und der Grundwerte Mannheims! Um die Arbeit der AfD im Gemeinderat von Anfang an kritisch zu begleiten, laden wir zur Kundgebung am 23.07. ab 19:00 Uhr auf dem Paradeplatz gegenüber vom Stadthaus N1 ein. Zeigen wir den rechten Hetzer*innen, dass Sie weder zur 1. Gemeinderatssitzung noch anderswo in Mannheim willkommen sind!

Offenes Antifaschistisches Treffen Mannheim

#fusionbleibt

Selbstverwaltung braucht manchmal etwas länger, aber auch wir solidarisieren uns mit der Fusion.

Wir finden es grundfalsch, dass die Polizei mit einer Wache auf dem Gelände präsent sein will und dieses anlasslos bestreift werden soll.

Wir verstehen es voll und ganz, dass Menschen keinen Bock haben mit Cops zu feiern und finden es erschreckend, dass in immer mehr Fällen die Polizei nicht auf tatsächliche Straftaten reagiert, sondern Repression und Überwachung mittlerweile gar keine Erklärung mehr braucht.

Partys und Freiräume brauchen keine Cops.

Unterschreibt die Petition und/oder zeigt euch anders solidarisch.

NDC bekommt „Buber-Rosenzweig-Medaille“

Das JUZ gratuliert dem Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) für die Auszeichnung „Buber-Rosenzweig-Medaille“ für die Arbeit des Netzwerk gegen Antisemitismus und Rassismus und für Zivilcourage! Das JUZ ist seit 2003 Netzwerkpartner des NDC in Baden-Württemberg – zahlreiche
JUZ-Aktive engagieren sich selbst ehrenamtlich im NDC und das JUZ unterstützt das landesweite Netzwerk organisatorisch.

Mehr Infos zum NDC Baden-Württemberg findet ihr hier: https://netzwerk-courage.de/web/147.html
Allgemeine Infos zum bundesweiten NDC findet ihr hier: https://netzwerk-courage.de/web/299.html

Film über die Arbeit des NDC:

Das NDC – Film from NDC e.V. on Vimeo.

Mehr Infos zur Auszeichnung „Buber-Rosenzweig-Medaille“ findet ihr in der Pressemitteilung des NDC:

PRESSEMITTEILUNG
06.03.2019
Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. erhält
Buber-Rosenzweig-Medaille Dresden

Am 10. März 2019 wird dem Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (NDC) die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen als Auszeichnung für die jahrelange Arbeit der freiwillig engagierten und hauptamtlichen Mitarbeiter_innen, die sich für mehr
Zivilcourage und ein demokratisches Miteinander in unserer Gesellschaft einsetzen. Das NDC ist ein in zwölf Bundesländern sowie in Frankreich und Österreich agierendes Netzwerk, in dem sich junge Menschen freiwillig für eine demokratische Kultur und gegen menschenverachtendes Denken engagieren. Bundesweit bildet das NDC freiwillig engagierte Menschen als Teamer_innen aus und führt an Schulen und Bildungseinrichtungen Projekttage und Seminare durch zu Themen wie Vorurteile, Diskriminierung, Rassismus, Flucht und Asyl sowie Antisemitismus. Ziel der jeweiligen Projekttage ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu mehr Zivilcourage und demokratischem Handeln zu ermutigen. „Wir begreifen die hohe Auszeichnung des Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit als inspirierende Anerkennung für die sich seit zwanzig Jahren engagierenden Menschen: freiwillig engagierte Teamer_innen und Trainer_innen, die Mitreiter_innen in den Ländernetzwerken und die sie tragenden Organisationen.“, freut sich Susann Rüthrich, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des NDC über die Auszeichnung. „Insgesamt haben bisher ca. 4.300 Personen direkt mitgearbeitet und wir haben mehr als 480.000 junge Leute mit dem Projekt erreicht. Es bleibt aber weiter viel zu tun. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und die mit dem Rassismus einhergehende Abwertungen drohen viel zu oft schreckliche Normalität zu werden.“ Ralf Hron, Vorstandsvorsitzender des NDC, ergänzt: „Uns treibt – seitdem wir als kleines Projekt, als Idee im Jahre 1999 starteten – die Sorge um unser gesellschaftliches Zusammenleben an. Wir wissen: dort wo Menschen abgewertet werden, sind Judenfeindlichkeit, Ausländerfeindlichkeit, auch Sexismus und nackter Rassismus nicht mehr weit. Die beste Anerkennung für das Engagement all der am Netzwerk beteiligten jungen Leute wäre es, wenn ihre Sorgen um die Gesellschaft ernst genommen werden würde.“ Zudem merkt Ralf Hron an: “Wenn vor zwanzig Jahren unsere Warnungen vor der damals erstarkenden NPD und die damit einhergehende immer stärkere Polarisierung wirklich gehört worden wären, hätten wir viele der heutigen demokratischen Akzeptanzprobleme nicht. Jetzt befindet sich die Demokratie offenkundig im Stresstest.“ Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird seit 1986 durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verliehen. Die Medaille wird am 10. März 2019 im Opernhaus in Nürnberg sowohl der
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V) als auch dem NDC im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit unter dem Motto „Mensch, wo bist Du? Gemeinsam gegen Judenfeindlichkeit“ überreicht. Gern stehen wir Ihnen für Fragen und weitere Auskünfte zur Verfügung.
Kontakt:
Netzwerk für Demokratie und Courage e.V.
Andrea Erbe, Jennifer Meyer
Könneritzstraße 7
01067 Dresden
Festnetz: +49 351 48 100 60
Mobil: +49 176 438 668 40 (Andrea Erbe)
+49 176 568 305 56 (Jennifer Meyer)
E-Mail: website@netzwerk-courage.de
Website: www.netzwerk-courage.de