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Solidarische Praxis jenseits der Identitäten

Das Thematisieren und Enttabuisieren von Vulven als transphobe Praxis – solche und ähnliche Vorwürfe häufen sich in den letzten Jahren. Gerade Organisator*innen von Lady*festen oder andere feministische Gruppen sehen sich mindestens einmal in ihrer Arbeit damit konfrontiert oder attackiert. Doch welche Definition von Frau oder weiter gefasst von Geschlecht steckt hinter den Vorwürfen? Hier rücken (Geschlechts-)Identitäten immer mehr in den Vordergrund, doch was ist aus den Körpern geworden?
Zur Annäherung an eine mögliche Antwort wollen wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede skizzieren, die sich in der Sozialisation und Subjektwerdung von trans- und cis-geschlechtlichen Frauen und auch Männern abzeichnen und herausarbeiten, welche gemeinsamen Kämpfe aus dieser Analyse resultieren können, ohne dass aktuelle feministische Kämpfe von und für Frauen dabei verunmöglicht werden.